Debütausstellung Xianwei Zhu an der Kunstakademie Stuttgart
- Searching for No Heaven (Ausschnitt)
- Dreamer (Ausschnitt)
- Am Anfang war die Gurke
- Ohne Titel
- Mein Berg
- Searching for No Heaven (Ausschnitt)
Ganz an den Rand des Bildes „Searching for No Heaven“ setzte der 1971 in Qingdao/China geborene Xianwei Zhu einen kleinen Affen, der sich melancholisch das Remmidemmi in der Bildmitte betrachtet. Liest der Betrachter den Affen als klassische Reflexionsfigur für den die Natur „nachäffenden“ Künstler, so scheint sich auch Xianwei nicht ganz wohl zu fühlen in der lärmigen Gegenwart. Schon sein früheres malerisches Alter Ego, ein kugelköpfiger Knirps, stand immer etwas verloren im leeren Bildraum. Die Welt, das waren stets die Anderen, die jenseits des Keilrahmens bleiben sollten. Immerhin greift der Künstler nun in die Vollen, um sich den menschlichen Affenfelsen in seiner schönsten Verwirrtheit auszumalen, inklusive dem zähnefletschenden Alphatier als Sinnbild gesellschaftlicher Dominanz.
Trotzdem findet sich in den Bildern Xianwei Zhus stets ein ruhiger, abgelegener Felsen: Man muss ja nicht gleich alles mitmachen.
Debütausstellung Xianwei Zhu in der Alten Aula der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Noch bis 24.01.2010.






