Archiv

Autor Archiv

KUNST trifft BROT

12. Oktober 2011

”Kunst trifft Brot” ist ein Dokumentarfilm, der die gegensätzlichen Lebensweisen von vier ehemaligen Kunststudenten einfängt. Sie alle studierten an der Staatlichen Akademie Der Bildenden Künste Stuttgart. Die Kunst scheint zunächst das einzig verbindende Element der Protagonisten zu sein. Es stellt sich die Frage, ob Kunst wirklich so brotlos ist? Auf humorvolle Art und Weise versucht der Film mit diesem weit verbreiteten Vorurteil aufzuräumen. Indem er das Augenmerk auf die eigentlich wichtigen Dinge im Leben lenkt.

Gezeigt wird der Film im Rahmen der Tage das Dokumentarfilms der Filmakademie Ludwigsburg am 24. und 25. Oktober 2011

KUNST und BROT läuft am Montag, den 24. Oktober 2011 um 21 Uhr im Caligari Ludwigsburg, der Eintritt ist frei.

Um 20 Uhr besteht die Möglichkeit, sich bei einem kleinen Empfang von bereits gesehenen Schmankerln zu erholen und sich auf KUNST und BROT einzustimmen.

admin

zwischenKunst: Eine neue Idee zur Kunstentwicklung

15. Februar 2011

zwischenKunst bietet Künstlern Entwicklungsmöglichkeiten auf drei Ebenen an: Werke (v.a. bildender Künstler) werden in einem Schauraum in ungewöhnlichem Kontext einer Kommunikationsagentur auf dem MKI-Gelände in Stuttgart ausgestellt, in Workshops mit Coaching-Profis entwickeln sie ihr Potenzial als Künstlerpersönlichkeit und Kunst-Unternehmer und sie können sich real und virtuell vielfältig vernetzen. Mit diesem dreifachen Entwicklungsangebot will zwischenKunst dazu beitragen, dass Künstler souverän und erfolgreich mit den unterschiedlichen Rollen ihrer Künstlerpersönlichkeit umgehen. Die erste Ausstellung beginnt am 17. Februar 2011 mit Silke Walther (Medienkunst)  und Thomas Rappaport (Bildhauerei, Landart). Mehr…

admin

Ursula Kirchner im BBK Württembergs

1. Februar 2011

Ursula Kirchner – Scherenschnitte

Schwarz auf Weiß und farbig. Die scharfen Konturen des geschnittenen Papiers erfahren zurzeit eine besondere Wertschätzung. Für Ursula Kirchner ist es eine lang geübte Technik, aus schwarzem Papier silhouettenhafte, oft durch Literatur angeregte Szenen auszuschneiden. Prospekte und Farbfotos sind das Ausgangsmaterial ihrer Farbschnitte; phantasievolle, groteske Figuren, offen für die Interpretation des Betrachters.

27.02. – 27.03.2011
BBK Atelierhaus, Eugenstraße. 17
Sa. 14 – 18 Uhr, So. 11 – 16 Uhr

admin

Blickdicht – Bilder von Christa Munkert in Hohenheim

20. Januar 2011

Die Stuttgarter Künstlerin Christa Munkert zeigt vom 31. Januar bis 30. April 15 Arbeiten in den Räumen des Tagungszentrums der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Hohenheim. Die Arbeiten sind nicht nur großformatig, weil die Künstlerin sie derart gestaltet hat; das Format entspricht den Werbeplakaten, auf denen die Künstlerin gestisch gemalt und dadurch auch akzentuiert hat.

Die aus dem öffentlichen Raum bekannten Werbeplakate, die bei Munkert mehr oder weniger zu erkennen sind, funktionieren für die Werbung von Firmen, Marken und Produkten, sind aber auch für die Malerei gut geeignet. Sie haben durch die Übermalungen zwar ihre ursprüngliche Intention verloren, dafür aber künstlerische Qualität gewonnen. Jeder Betrachter hat die Freiheit, auf seine Art und Weise mit der Werbung umzugehen. Mehr…

admin

Ein kleiner Vorgeschmack auf die November-Ausgabe des Sonnendecks

21. Oktober 2010

„Wenn alle Künste untergehen, die edle Kochkunst bleibt bestehen“

EAT ART im Kunstmuseum Stuttgart (Arnika Fürgut)

Im letzten Sonndeck wurde an dieser Stelle über Fetischismus berichtet: einen Aspekt davon haben wir außer Acht gelassen, weil ihm seit September eine monumentale Ausstellung im Kunstmuseum Stuttgart gewidmet ist: Dem Essen. Bei EAT ART werden über hundert Exponate gezeigt, die sich allesamt mit der Schnittstelle von Kunst, Leben und Lebensmittel beschäftigen. Vor allem um Sinneswahrnehmungen geht es, um Kauen und Verdauen, um die Vergänglichkeit von Materialien, die sich von den üblichen Werkstoffen unterscheiden, um konzeptionelles Essen oder dem Arbeiten damit, um großes Konsumbewusstsein oder der Revolution dahinter.

Mehr…

admin

Das Pool-Thema der aktuellen Sonnendeck-Ausgabe

13. Oktober 2010

Die Welt ist mein Spiegel. Der Weg des Narzissten vom tragischen Beau zum Leitbild des derzeit bekannten Universums.

Ein Artikel von Hansjörg Fröhlich.

Beginnen wir mit einer schönen Geschichte aus der griechischen Mythologie. Der Jüngling Narziss, von holder Gestalt und angenehmem Wesen, wurde von Jünglingen und Mädchen gleichermaßen umworben. Unsterblich in sich selbst verliebt, wies er etliche Werber zurück, denn seine Gunst galt nur ihm selbst. Narziss war vom Seher Teiresias ein langes Leben beschieden, allerding nur, solange er sich nicht selbst erkenne. Eines Tages jedoch, betrachtete er sein Spiegelbild in einem Teich, fand es wunderschön und versuchte es zu umarmen. Bei dem Versuch sich mit dem Spiegelbild zu vereinigen, ertrank Narziss und verwandelte sich in eine Narzisse…
Nachdem diese Romanze mit dem Selbst in der Antike gescheitert war, befruchtete der Jüngling Narziss später, zumindest als Namensgeber, die Moderne. In der Sexuallehre des 19. Jahrhunderts kam der Begriff des Narzissmus auf, parallel entstanden in der Literatur der innere Monolog, sowie die rein selbstbezügliche Dichtung. Soziologen, Philosophen und Kommunikationswissenschaftler entdeckten selbstreferentielle Systeme, die kein Außen kennen, daher nicht interagieren können und dazu verdammt sind, ständig ihren Status Quo zu bestätigen und daher mit der Zeit verwelken. Beispiele hierfür sind die Sowjetunion, das öffentlich-rechtliche Fernsehen, der deutsche Afghanistan-Einsatz, der derivative Immobilienmarkt und Jürgen Rüttgers. Mehr…

admin

Mares Schulz im BBK Württembergs

1. Oktober 2010

Retrospektive im 90. Lebensjahr

Meine Bilder

“Anlass ist meistens ein Seherlebnis… Meine Weltbühne ist der Mensch in seiner Stadt, im Vorübergehen und wie er agiert – auch sind es Horizonte, Plätze, Architekturen, dann das Licht, wie Hitze die Farben frisst und wie sie leuchten und atmen am Abend zur blauen Stunde. Schließlich wie das alles ins Bild, in die Fläche zu setzen ist. Das Gerüst der Zeichnung, die Ausdehnung der Farben zu Flecken, die Wahl des Materials… Die völlige Leere der Fläche interessiert mich nicht mehr. Nicht die totale Abstraktion, wohl aber der Weg dorthin.”

Mares Schultz

10. Oktober.–7. November
BBK Atelierhaus, Eugenstraße. 17
Sa. 14 – 18 Uhr, So. 11 – 16 Uhr

admin