Vom 3. bis 8. Mai findet zum mittlerweile 18. Mal das Trickfilmfestival in Stuttgart statt. Neben dem Rückblick auf die wichtigsten und interessantesten Animationsfilme der letzten zehn Jahre, aktuellen Entwicklungen, Einblicken in die Arbeit renommierter Trickfilmer und Präsentationen von Hochschulprojekten, sollen vor allem die verschiedenen Wettbewerbe im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen.
Für uns besonders interessant: die Trickparade 2011. Gemeinsam mit der Kulturgemeinschaft Stuttgart wurde dieser Wettbewerb ins Leben gerufen und fordert uns auf, unseren Lieblingsfilm der letzten Festivals zu wählen. Gar nicht so einfach, zwischen den 52 Filmausschnitten seinen Liebling zu wählen, sind doch einige dabei, die diesen Preis verdient hätten. Die vorgeschlagenen Filme präsentieren die unterschiedlichen Facetten des Animationsfilms: Von skurril bis amüsant, von herzerweichend bis provokant – manchmal sogar alles auf einmal. Sollte doch kein Film überzeugen, besteht die Möglichkeit einen Vorschlag einzureichen. Also: click – enjoy – vote!
Die Welt ist nicht so wie wir sie sehen sondern so wie wir sie uns vorstellen, wie wir alles auf den Kopf stellen. Eigentlich ist die Erde eine Scheibe und das Ende ist nah. Gerade wenn man über den Rand in die Tiefe stürzt oder an ein Ufer angelangt wo kein Platz mehr ist, schon gar nicht für dich, lächeln dich Leute die du kennst in Superheldenkostümen und mit NinjaTurtle-Masken an. Als ob du deine Nase verloren hättest und Luftschlangen aus deinem Gesicht springen. Wer lacht also jetzt über wen? Aber es ist eigentlich gar nicht lustig, auch wenn hier so viel Konfetti ist.
Burroughs, Erlösung, Qual, Kunst kommt von Kohle, Alice in Wonderland, Metropolen – Trash, Ikonenwahn und Tigerpelze. Bora Akıncıtürk malt Wesen und Orte in bunten Welten, deren Größenverhältnisse spielerisch, kubistisch-surrealistisch verschoben sind. Er möchte über Burroughs reden, seine Werke als Ausgangspunkt verstanden wissen und alle sollen überhaupt wissen: das Leben ist ein Scheißladen – angesiedelt auf der grünen Wiese im tiefen tiefen Unterbewusstsein. (text by Nesrin Tanc)
BORA ACINCITÜRK: Meine Erziehung. Wir erwachten, hungrig.
27.02. – 26.03.2011
Suriye Pasaj / Istiklal Cad. 348 / 4.Stock /Beyoglu – Istanbul
Seit einigen Tagen ist in den Räumen des früheren Blackman-Kifferbedarfs-Ladens die Hypno Vereinsbar eröffnet. Dort, in der Marienstraße 11, werden in den nächsten Wochen verschiedenste Partys stattfinden. Am Samstag 26.Feb. ist offizielle Eröffnungsparty mit Musik von Klaus Schank und Günter Garstig. Dominik und Malte vom Ausschank Ost betreiben den Laden, die Inhalte kommen von den einzelnen Veranstaltern und natürlich vom (Kunst)-Publikum. Am Mittwoch gab’s ein Psycho-Jazz-Postrock-whatever-Konzert und Speeddating unter Künstlern: Erklärte dein Kunstkonzept innerhalb von 2 Minuten und rücke dann weiter zum nächsten Datingpartner.
Frequentiert wird die Kneipe stark von Künstlern und Publikum der Utopia Parkway Ad-hoc-Residenz in der Marienpassage. Auf dem Areal arbeiten in Ladengeschäften auf 12 000 qm etwa 100 Künstler an ihren Projekten. Ende März wird wohl Schluss sein, dann steht der Abriss bevor und der Neubau des sinnlosen Quartier S – einem Stadtviertel mit „Mischnutzung“ das keinem nutzt, außer den beteiligten Bauunternehmern. Bis dann allerdings wird die Marienpassage zum Künstlerquartier, mit eigenem Ad-hoc-Hotel und ständig wechselnden Kunstaktionen. Initiiert wurde das Projekt von Demian Bern und Pablo Wendel von der experimentellen Kunstplattform EXP.edition und dem Interventionsraum e. V. Hingehen und staunen!
zwischenKunst bietet Künstlern Entwicklungsmöglichkeiten auf drei Ebenen an: Werke (v.a. bildender Künstler) werden in einem Schauraum in ungewöhnlichem Kontext einer Kommunikationsagentur auf dem MKI-Gelände in Stuttgart ausgestellt, in Workshops mit Coaching-Profis entwickeln sie ihr Potenzial als Künstlerpersönlichkeit und Kunst-Unternehmer und sie können sich real und virtuell vielfältig vernetzen. Mit diesem dreifachen Entwicklungsangebot will zwischenKunst dazu beitragen, dass Künstler souverän und erfolgreich mit den unterschiedlichen Rollen ihrer Künstlerpersönlichkeit umgehen. Die erste Ausstellung beginnt am 17. Februar 2011 mit Silke Walther (Medienkunst) und Thomas Rappaport (Bildhauerei, Landart). Mehr…
Schwarz auf Weiß und farbig. Die scharfen Konturen des geschnittenen Papiers erfahren zurzeit eine besondere Wertschätzung. Für Ursula Kirchner ist es eine lang geübte Technik, aus schwarzem Papier silhouettenhafte, oft durch Literatur angeregte Szenen auszuschneiden. Prospekte und Farbfotos sind das Ausgangsmaterial ihrer Farbschnitte; phantasievolle, groteske Figuren, offen für die Interpretation des Betrachters.