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Archiv für die Kategorie ‘Klabautermann’

Wie Katzenliebe aus dem Mund des Clowns unter deinem Bett

18. Februar 2010

A softer world

Die Welt ein bisschen weicher machen wollen – das kann nie schaden. Die zwei Kanadier Emily Horn und Joey Corneau arbeiten seit 2003 mit dreiteiligen Fotocomics am Härtezustand des Lebens: Emily schießt wöchentlich die Fotos, Joey schreibt den passenden Text. Dabei legt er großen Wert auf die richtige Aussprache seines Nachnames: “Comeau is a French name. (Pronounced kuh-moe, by the way. Joey is very important, please say his name correctly. Emily is also very important but her name is easier to pronounce.)” Das Ergebnis kann auf asofterworld.com gesehen und gekauft werden. Wer trotzdem noch Fragen zum Inhalt hat, bekommt dort auch gleich zusammengefasst, worum es geht: “A softer world is like a weird sad clown that lives under your bed. And when he coughs, the most adorable kitten in the world pops out of his mouth and loves you.” Dann ist doch alles klar.

A softer world

Arnika Fürgut

Leave it better than the way you found it

12. Februar 2010

Cardon Copy "Cat"

Katze gesucht, Armreif verloren, Gesangsunterricht anzubieten oder Wohnung zu vermieten: Wer kennt sie nicht, die Wände und Straßenlaternen voller handgeschriebener Abreiß- und Mitnehmzettel. Dabei gilt oft die Devise „Masse statt Klasse“: Was man sucht oder findet, wird mit Filzstift auf Schmuddelpapier gerotzt und anschließend billig kopiert, von hübscher Typografie keine Spur.

Der New Yorker Designstudent Cardon Webb hat sich das Zitat seiner Mutter „Leave it better than the way you found it“ zu Herzen genommen und versucht, die Welt des Findens und Verlierens ein bisschen hübscher werden zu lassen. Auf Spaziergängen sammelt er Fresszettel, die er zu Hause zu Kunstwerken transformiert, um die alten später durch die neuen zu ersetzen. In seinem Portfolio Cardon Copy gibt’s die Vorher-Nachher Bilder des straßenverschönernden Streetart-Guerillas zu bestaunen.

Arnika Fürgut

Designer machen Kohle

11. Februar 2010

lacoste_campana

Nichts gegen kleine Nebeneinkünfte, aber muss es wirklich so plump sein? Die Brüder Campana stellen noch bis Ende Februar ihre Designmöbel und Wohnaccessoires im Vitra Design Museum aus. Über Unikate, Kleinstserien und den direkten Gang von der Produktion in die Versteigerung haben sie es geschafft, ihren Objekten Kunstcharakter zu geben. Nichts gegen einzuwenden.
Aber jetzt mit Lacoste eine derart plumpe Werbeschiene zu fahren, ist doch arg peinlich. Ihr witziger Armsessel Banquete aus bunten Stofftieren wurde kurzerhand mit Stoffkrokodilen zum Werbeträger umfunktioniert und wird im Text als “berühmter Design-Stuhl der Campanas” vermarktet. Also wirklich, Leute!

Michael Reuter

Wir sind Stuttgart

5. Februar 2010

Nicht mehr ganz taufrisch, aber hübsch isser schon. Ein wenig Lokalpatriotismus kann nicht schaden.

Michael Reuter

Die Neue Härte

2. Februar 2010

Also, so richtig ganz echt überzeugend fanden wir die Arbeiten von Henning Strassburger nicht, siehe den Artikel von Michael Reuter im Kunstblog, aber so richtig schlecht sind sie auch nicht. Nebenbei zeigt sich Stassburger seit einiger Zeit sangesfreudig und schafft es mit seinen musikalischen Elaboraten nun immerhin auf die Spiegel-Online Seite.

Michael Reuter

So geht das mit dem neuen IPad

28. Januar 2010

Steve Jooooobs hat nicht zuviel versprochen. Bald is das Teil auch bei uns erhältlich.

Sebastian Rogler hat den neuen IPad für uns getestet. Dankesehr!

Strelsen

my daily phatty

27. Januar 2010

Entscheidend war für mich die Frage, woher ich den Sound bekomme, zu dem die Kleine hier ziemlich sexy mitgroovt.

Strelsen

Die Arbeitssprache der Zukunft

26. Januar 2010