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Archiv für die Kategorie ‘Landgang’

Tim Plamper beim Kunstkontakter

4. Februar 2010

Tim Plamper

Kaum hat Aka-Gewächs Tim Plamper, wie immer mit modischer VoLaHiKu-Frisur, seinen Abschluss in der Tasche, darf er auch schon dem Berliner Kunstkontakter in einem ausführlichen Interview Rede und Antwort stehen. Noch bis zum 20. März sind seine aktuellen Arbeiten in der Galerie Egbert Baqué Contemporary Art Berlin zu bewundern.

Michael Reuter

Kino und Kunst am 07. Februar im Museum Zander

3. Februar 2010

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Viel Presse kriegt es nicht, das schöne, aber fast vergessene Museum Charlotte Zander im Schloss Bönnigheim. Das sonnendeck berichtete im November 2008 über den Dornröschenschlaf der Sammlung von Werken der Art Brut und der Naiven Kunst. Umso erfreulicher, dass Mitte Dezember der Film Séraphine in den deutschen Kinos anlief. Die 1864 geborene Séraphine de Senlis zählt zu den wichtigsten Vertretern naiver Kunst in Frankreich, verdiente ihre Brötchen aber als Putzfrau und wurde 1932 in eine Nervenheilanstalt eingewiesen, wo sie zehn Jahre später starb.
Das Museum besitzt zwölf Bilder der Malerin und bietet am 07. Februar einen Kino-Kunst-Sonntag an. Um 11 Uhr startet der Film im Luna Ludwigsburg, um 15 Uhr die Führung im Museum. Eine gute Gelegenheit, die Sammlung Zander zu entdecken.

Michael Reuter

Gute Kunst? Bunk führt!

29. Januar 2010

Holger Bunk
Aka-Professor Holger Bunk führt gemeinsam mit Kurator Daniel J. Schreiber durch die Mel Ramos-Ausstellung in Tübingen. Für alle, die nicht so recht wissen, ob Ramos nun Seniorenpornos oder ernsthafte Kunst produziert, ist Dienstag, der 2. Februar um 17 Uhr ein Pflichttermin.

Michael Reuter

Stiftungspreis Fotokunst 2009

26. Januar 2010

Christine Fenzl: „Ball, Mathare“, 2006, aus der Serie „Looking forward – Streetfootball“Geld kann schon schön sein, wenn es der Besitzer unter bedürftigen Künstlern verteilt. Die Alison und Peter Klein Stiftung, ausgestattet mit einem Grundstock von 5 Mios, vergibt heute erstmals einen mit 10.000 Euro dotierten Fotokunstpreis. Sechzehn Künstler waren zum Turnier geladen, gewonnen hat die in Berlin lebende Künstlerin Christine Fenzl. Das sonnendeck gratuliert und möchte auch endlich einen Preis ausschreiben. Ein neues Sparschwein steht bereit.

Michael Reuter

Mel Ramos. Das pralle Leben in Tübingen

23. Januar 2010

Mel Ramos, Monterey Jackie, 1965 Öl auf Leinwand, 152x127 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Logisch: Mel Ramos feiert am 24. Juli seinen 75. Geburtstag und die Pop-Art-Bewegung, zu deren Vertretern er zählt, besteht seit mehr als 50 Jahren, aber wer braucht schon fadenscheinige Begründungen, um endlich mal wieder gereifte Ladies auf gereiften Käsestücken museal zu präsentieren. Schaun wir mal, ob der olle Ramos und seine Wonder Women es schaffen, die letztes Jahr ausgebliebenen Menschenmassen wieder in die Kunsthalle zu locken.

Vom 23. Januar bis 25. April 2010 in der Kunsthalle Tübingen

Michael Reuter

“Antikörper” im Vitra Design Museum noch bis 28. Februar

5. Januar 2010

Sofa, Kaiman Jacaré, 2006, für Edra © Edra
Die Ausstellung Antikörper im Vitra Design Museum in Weil am Rhein zeigt Serienmöbel, Prototypen und Designexperimente der Brüder Fernando und Humberto Campana. Sie arbeiten seit 1989 als künstlerische Autodidakten zusammen und experimentieren nahe den Elendsquartieren der wuchernden Millonenstadt São Paulo in Brasilien sehr erfolgreich mit einer Art Recycling-Design. Ihre Stuhlikone Favela besteht nur aus Holzresten, die zu einem thronartigen Sessel verbunden sind. In Europa kostet das gute Stück über 2000 Euro und ist das einzige Serienmöbel der beiden Designer, das in Brasilien hergestellt wird. Mehr…

Michael Reuter

Es werde Dunkel! … Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen

9. Dezember 2009

Ralf Peters Porträt rot, 1998, aus der Serie: Porträts bei Nacht, Foundation Tichy Ocean, Courtesy Bernhard Knaus Fine Art, Frankfurt am Main
An den Anfang hätten sie gehört, die beiden Werke von Philipp Haager, in denen Isabell Schenk-Weininger von der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen die kosmische Ursuppe schwappen sieht, die Gähnung grundlos und das archaische Nichts.
Aber auch der Beginn göttlichen Gestaltungswillens lässt sich in Haagers Tuschmalerei beobachten, denn nach einigem Hinsehen schälen sich rötliche Farbwolken aus dem schwärzlichen Wabern. Es ist, als ob sich die Schöpfung vollzieht, je länger man die Bilder betrachtet. Mehr…

Michael Reuter